Robert Habeck, Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein, sagte:
„Diese Funde zeigen uns die Folgen unserer plastikgetriebenen Gesellschaft. Tiere verschlucken unabsichtlich Plastikmüll, was zu Leiden führt oder, schlimmer noch, dazu, dass sie mit vollem Magen verhungern.“
Nicola Hodgkins von Whale and Dolphin Conservation bekräftigte diese Aussage und sagte:
„Während große Plastikteile offensichtlich ein Problem darstellen, sollten wir kleinere Teile nicht außer Acht lassen, die ein chronisches Problem für alle Walarten verursachen können.“
Dies ist nicht das erste Mal, dass ein Pottwal mit einem Magen voller ungenießbarer Substanzen tot aufgefunden wurde. 2011 wurde ein junger Pottwal vor der griechischen Insel Mykonos tot im Wasser treibend gefunden. Sein Magen war so stark aufgebläht, dass Biologen vermuteten, das Tier habe einen Riesenkalmar verschluckt. Bei der Untersuchung seiner vier Mägen wurden jedoch fast 100 Plastiktüten und andere Abfälle gefunden.