Alltägliche Lebensmittel, die Krebszellen nähren

Dieser Zusammenhang lässt sich teilweise durch den Warburg-Effekt erklären. Im Gegensatz zu gesunden Zellen, die Sauerstoff langsam zur Energiegewinnung nutzen, verbrauchen viele Krebszellen Glukose in alarmierendem Tempo. Zudem löst der Zustrom von flüssigem Zucker die Freisetzung von Insulin und IGF-1 aus, Hormonen, die als Wachstumssignale wirken. Da einige Krebszellen bis zu zehnmal mehr Insulinrezeptoren als gesunde Zellen besitzen, vermehren sie sich in einer zuckerreichen Umgebung sehr schnell.

Anorganisches Arsen, das als Karzinogen der Gruppe 1 eingestuft ist, gibt ebenfalls Anlass zur Sorge. Die American Cancer Society rät aufgrund möglicher Verunreinigungen vom übermäßigen Konsum von Fruchtsäften, insbesondere Apfelsaft, ab. Auch Reis birgt Risiken. Um dieses Risiko zu reduzieren, wird empfohlen, Reis über Nacht einzuweichen und vor dem Kochen gründlich abzuspülen.

Die Auswirkungen hochverarbeiteter Lebensmittel
Verpackte Snacks, Fast Food, Frühstückscerealien und Fertiggerichte sind so konzipiert, dass sie unwiderstehlich sind. Ein Anstieg des Anteils hochverarbeiteter Lebensmittel in der Ernährung um 10 % erhöht jedoch das allgemeine Krebsrisiko um 13 % und das Risiko für Darmkrebs – eine Krankheit, die bei jungen Erwachsenen immer häufiger auftritt – sogar um 30 %.

Diese Produkte bergen drei Hauptprobleme:

Sie verursachen einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Sie fördern chronische, unterschwellige Entzündungen, die das Immunsystem schwächen.

Sie stören die Darmflora durch Zusatzstoffe wie Emulgatoren.

Schließlich ersetzen diese Produkte vollwertige Lebensmittel und entziehen uns so wichtige Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

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