Das Fehlen von Vulkanen in der Region schließt einen vulkanischen Ursprung aus. Die Theorie eines Meteoriteneinschlags gilt seit Langem als wahrscheinlichste Erklärung, doch keine wissenschaftliche Expedition konnte bisher charakteristische Gesteinsfragmente oder geschmolzene Überreste aus dem Weltraum finden. Noch seltsamer ist, dass die Bäume rund um den Krater vor etwa 300 bis 500 Jahren ein plötzliches und massives Wachstum erlebten – ein Phänomen, das dem in der Region um Tschernobyl nach der Nuklearkatastrophe ähnelt. Dies hat zahlreiche lokale Legenden über eine mögliche radioaktive Quelle oder den Absturz eines außerirdischen Raumschiffs unter dem Gestein befeuert.
Das Gobi-Wüstengitter
Bei der Erkundung der Wüste Gobi auf Google Maps ist ein riesiges, perfekt gerades weißes Gitter auf dem dunklen Boden zu erkennen. Die über eine Meile lange Struktur mit ihren exakten Winkeln wirkt wie von einer komplexen Maschine gezeichnet.
Satellitenbild des riesigen weißen Gitters in der Wüste Gobi, das als Kalibrierungsziel für Spionagesatelliten dient.
Satellitenbild des riesigen weißen Gitters in der Wüste Gobi, das als Kalibrierungsziel für Spionagesatelliten dient.