Weißdorn – der „Herzarzt“, wie ihn französische Ärzte nennen – soll das Leben um mindestens 10 Jahre verlängern (Verzehranleitung)

Weißdorn, von französischen Ärzten auch „Herzarzt“ genannt, genießt in der traditionellen und modernen Medizin seit langem hohes Ansehen, insbesondere bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Aussage, er verlängere das Leben um mindestens 10 Jahre, muss jedoch präzisiert werden. Obwohl Weißdorn zur Herzgesundheit beitragen und somit die Lebensqualität verbessern kann, liegen wissenschaftliche Belege für eine direkte Lebensverlängerung bisher nicht vor. Seine Unterstützung bei der Vorbeugung und Behandlung von Herzerkrankungen, einer der häufigsten Todesursachen, kann jedoch die Lebenserwartung und Lebensqualität deutlich verbessern.

Weißdorn: Ein natürlicher Herz-Supporter
Die Blätter, Blüten und Beeren des Weißdorns (Crataegus-Arten) werden seit Jahrhunderten zur Linderung von Herzbeschwerden eingesetzt. Seine Wirkstoffe, wie Flavonoide und Proanthocyanidine, sind für seine wohltuende Wirkung verantwortlich.

Welche Auswirkungen hat Weißdorn auf das Herz?

Verbessert die Herzfunktion: Weißdorn kann die Herzkontraktionen stärken und so das Blut effizienter pumpen.
Erweitert die Blutgefäße: Weißdorn erhöht den Blutfluss zum Herzen und im gesamten Körper, reduziert die Herzbelastung und verbessert die Sauerstoffversorgung. Dies kann besonders bei Angina pectoris (Brustschmerzen) hilfreich sein.
Stabilisiert den Blutdruck: Weißdorn kann helfen, Bluthochdruck zu senken.
Antioxidative Wirkung: Weißdorn schützt die Zellen vor oxidativem Stress und beugt so Arteriosklerose vor.
Leicht beruhigende Wirkung: Weißdorn kann Angstzustände und Nervosität lindern, die oft mit Herzproblemen einhergehen.
Weißdorn wird häufig als unterstützende Behandlung bei leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt. In Europa, einschließlich der Ukraine und Ternopil, empfehlen viele Ärzte und Heilpraktiker Weißdornpräparate.

Wie nimmt man Weißdorn ein? Es ist wichtig, dass sich die Wirkung von Weißdorn langsam aufbaut und in der Regel nach 4–6 Wochen regelmäßiger Einnahme erstmals bemerkbar ist. Die Anwendung wird für eine langfristige Anwendung empfohlen.

Verschiedene Einnahmeformen:

Tee (aus getrockneten Blättern, Blüten oder Beeren):

Zubereitung: 1 Teelöffel getrocknete Weißdornblätter und -blüten (oder 1–2 Teelöffel getrocknete Beeren) mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen. 10–15 Minuten ziehen lassen, anschließend abseihen.
Einnahme: 2–3 mal täglich nach den Mahlzeiten.
Vorteil: Eine einfache und natürliche Einnahmeform. Der Geschmack kann leicht fruchtig oder leicht herb sein.
Tinktur (alkoholischer Extrakt):

 

Das Rezept wird auf der nächsten Seite fortgesetz

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