„Das werden wir morgen sehen“, sagte sie.
Claudias Verlobungsessen fand in einem privaten Saal in Mexiko-Stadt statt, mit Politikern, Geschäftsleuten, Journalisten und Partnern der Salcedo-Gruppe. Es gab weiße Blumen, Veilchen und eine lange Tafel, an der Rodrigo glänzte.
Er lachte wie ein König, der seine Lieblingstochter krönt.
Als Mariana eintrat, hielt der Raum den Atem an.
Sie trug ein dunkelgrünes Kleid, die Haare hochgesteckt, und Doña Auroras Perlenohrringe. Nico war nicht bei ihr. Sie würde ihn niemals für ihre Zwecke missbrauchen.
Teresa sah sie als Erste.
Ihr Glas zitterte.
Claudia stand auf.
„Wer ist diejenige, die …“
Hatte er sie hereingelassen?
Rodrigo trat mit diesem öffentlichen Lächeln, das er bei Krankenhauseröffnungen und beim Lügen gegenüber den Zeitungen aufsetzte, auf Mariana zu. „Tochter, jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.“
„Doch, ist er.“
„Verschwinde sofort, sonst rufe ich den Sicherheitsdienst.“
Julián erschien neben ihr.
„Ruf sie ruhig. Wir rufen auch die Presse.“
Rodrigo senkte die Stimme.
„Du bist immer noch eine Schande.“
Mariana starrte ihn regungslos an. Lesen Sie auf der nächsten Seite weiter, um mehr Informationen zu erhalten.