Kurkuma gehört zu den Gewürzen, die in den vergangenen Jahren besonders viel Aufmerksamkeit erhalten haben. Häufig wird die intensiv gelbe Wurzel mit Themen wie Cholesterinspiegel, Entzündungsprozessen, Müdigkeit, Energie und allgemeinem Wohlbefinden in Verbindung gebracht. Dabei lohnt es sich, zwischen traditionellen Anwendungen, ernährungsphysiologischen Eigenschaften und tatsächlich belegten gesundheitlichen Wirkungen zu unterscheiden.
Eine ausgewogene Ernährung kann wesentlich dazu beitragen, den Körper zuverlässig mit Energie und wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Wer sich über längere Zeit abwechslungsreich ernährt, ausreichend schläft, genügend trinkt und körperlich aktiv bleibt, schafft eine deutlich bessere Grundlage für das allgemeine Wohlbefinden als durch die Konzentration auf ein einzelnes Lebensmittel oder Gewürz.
Kurkuma kann innerhalb einer solchen Ernährung eine interessante Ergänzung sein. Das Gewürz liefert verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe und enthält insbesondere Curcumin, den bekanntesten Vertreter einer Gruppe natürlicher Curcuminoide. Curcumin ist zugleich mitverantwortlich für die charakteristische intensive Farbe von Kurkuma.
In der Forschung werden Curcumin und andere Bestandteile von Kurkuma unter anderem wegen ihrer antioxidativen und entzündungsbezogenen Eigenschaften untersucht. Daraus sollte jedoch nicht geschlossen werden, dass Kurkuma allein Krankheiten verhindern, behandeln oder heilen kann.