Eine Woche später sah ich ihn wieder.
Diesmal wollte ich mir den Moment nicht entgehen lassen.
Nachdem ich meine Notizen problemlos ausgedruckt hatte, sah ich ihn mit seinem Laptop an einem Tisch in der Ecke sitzen. Er nahm meine Blätter wie ein Friedensangebot entgegen und kam direkt auf mich zu.
„Hi“, sagte ich, vielleicht etwas zu fröhlich. „Danke, dass du mich neulich vor dem bösen Drucker gerettet hast. Ich schulde dir was.“
Er sah auf und schenkte mir dasselbe ruhige, gelassene Lächeln.
„Du schuldest mir nichts“, sagte er. „Aber … wenn du dich wirklich bedanken willst, könnten wir vielleicht mal einen Kaffee trinken gehen?“
Wir tauschten Nummern aus.
Kaffee wurde schnell unser Stammcafé. Und aus Kaffee wurden Abendessen. Bald wurden aus Abendessen richtige Verabredungen – die Art von Dates, bei denen man die Zeit völlig vergisst, weil sich das Zusammensein so natürlich anfühlt.
Jack war nie protzig.
Er machte keine großen Gesten und brachte keine kitschigen Sprüche. Stattdessen zeigte sich seine Freundlichkeit in kleinen, beständigen Gesten.
Manchmal brachte er mir ungefragt meinen Lieblingskuchen. Manchmal begleitete er mich im Regen nach Hause. Einmal reparierte er meinen Laptop und achtete dabei behutsam darauf, dass ich mich nicht wie ein Vollidiot fühlte, weil ich ihn versehentlich kaputt gemacht hatte.
Nach drei Monaten fühlte es sich an, als würde ich ihn schon jahrelang kennen.
Als er mir also erzählte, dass er in einem der elegantesten Restaurants der Stadt reserviert hatte, verstand ich, dass es nicht um Kronleuchter oder teures Essen ging.
Es war seine unaufdringliche Art zu sagen: Das ist ernst.
Natürlich war ich nervös. Aber vor allem war ich aufgeregt. Es fühlte sich an wie ein großer Schritt – ein Meilenstein