Den Wandel meistern: Den Körper nach dem 70. Lebensjahr verstehen

1. Die Wissenschaft des leichteren Schlafs
Eine der ersten Veränderungen, die nach dem 70. Lebensjahr auffällt, ist ein gestörter Schlafrhythmus. Dies ist nicht unbedingt Schlaflosigkeit, sondern eine neurologische Veränderung. Das Gehirn produziert weniger Melatonin – das Hormon, das den tiefen, erholsamen Schlaf steuert –, während die innere Uhr des Körpers empfindlicher auf Umweltreize reagiert.

Wissenschaft

Was Sie erwarten können: Häufiges nächtliches Aufwachen und eine längere Einschlafzeit.

Proaktive Gewohnheiten: Nutzen Sie das Morgenlicht, um Ihren zirkadianen Rhythmus zu regulieren, und vermeiden Sie Bildschirme mit blauem Licht mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen.
2. Schwankende Temperaturregulation
Die körpereigene Temperaturregulierung wird mit zunehmendem Alter weniger effizient. Die Fähigkeit zu schwitzen (um sich abzukühlen) oder die Blutgefäße zu verengen (um sich warm zu halten), verlangsamt sich, wodurch extreme Temperaturen den Körper stärker belasten.

Was Sie erwarten können: Sie frieren in Innenräumen oder überhitzen in den Sommermonaten schnell.
Proaktive Gewohnheiten: Tragen Sie atmungsaktive Kleidung in mehreren Schichten und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, da Wasser für die Regulierung der Körpertemperatur unerlässlich ist.

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