20 kleine Tipps für mehr Nachhaltigkeit zu Hause

Waschen Sie mit kaltem Wasser! Die Warmwasserbereitung macht etwa 90 Prozent des Energieverbrauchs einer Waschmaschine aus. Mit Kaltwäsche reduzieren Sie den Energieverbrauch und sparen dabei auch noch Geld! Und falls Sie, wie ich, dem Mythos aufgesessen sind, dass heißes Wasser Kleidung besser reinigt – das stimmt nicht!

Kaltes Wasser sorgt dafür, dass Ihre Kleidung länger hält, verhindert, dass sich hartnäckige Flecken festsetzen, und Sie müssen sich keine Sorgen um Einlaufen machen! Die meisten Waschmittel sind heutzutage für niedrige Temperaturen ausgelegt – Sie müssen also nicht mehr die Waschmaschine aufdrehen, um saubere Wäsche zu bekommen.

Kürzer duschen
Hier eine kurze Übersicht: Der Eco Guide berichtet: „Eine fünfminütige Dusche erzeugt 1 kg CO₂, eine zehnminütige 2 kg. Eine Studie von Ech2o aus dem Jahr 2010 ergab, dass eine durchschnittliche Dusche 13 Minuten dauert. Wenn Sie in den nächsten 30 Tagen nur fünf Minuten duschen, sparen Sie 49 kg CO₂ – mehr als ein Baumsetzling in zehn Jahren binden kann (genauer gesagt: 1,27-mal so viel)!“

Ein einfacher Trick für Ihre Dusche: ein wassersparender Duschkopf. So sparen Sie noch mehr Wasser! Und das Beste daran? Mit etwas handwerklichem Geschick (oder Zugang zu YouTube) können Sie Ihren neuen wassersparenden Duschkopf selbst installieren oder ihn kostenlos einbauen lassen (Tipp: Fragen Sie Ihren Vermieter).

Drehen Sie Ihr Thermostat herunter.
Diese kleine Änderung kann viel bewirken. Wenn Sie Ihr Thermostat für 8 Stunden am Tag um 7–10 Grad gegenüber der Normaltemperatur herunterdrehen, können Sie etwa 10 % Ihrer Heiz- und Kühlkosten sparen und gleichzeitig Ihren CO₂-Fußabdruck verringern. Wenn möglich, steigen Sie auf ein intelligentes Thermostat um, das dies regelmäßig für Sie erledigt! Diese einfache Umstellung ist für alle von Vorteil!

Wählen Sie nach Möglichkeit Produkte mit weniger Verpackung. Grundsätzlich ist es am besten, unverpackte Produkte zu kaufen. Wenn Sie jedoch etwas Verpacktes kaufen, achten Sie auf Produkte mit Recyclingmaterial oder Papierverpackungen anstelle von Plastik, da diese immer beliebter werden. So entsteht weniger Abfall und die Umweltbelastung wird reduziert.

Trocknen Sie Ihre Wäsche an der Luft. Das Trocknen Ihrer Wäsche an der Luft ist eine hervorragende Möglichkeit, Energie zu sparen. Laut Energy Saving Trust ist der Wäschetrockner einer der größten Energieverbraucher im Haushalt. Wenn Sie keinen Platz für eine Wäscheleine im Garten haben, versuchen Sie es mit einem ausklappbaren oder am Fenster befestigten Wäscheständer!

Du kannst deine Wäsche auch an der Sonne trocknen – such dir einfach einen Platz im Freien, wo sie nicht wegweht, und lass sie dort trocknen. Ich hänge meine Wäsche im Frühling, Sommer und Herbst auf einen Wäscheständer und im Winter drinnen auf, und es funktioniert wunderbar, versprochen! Wenn du den Trockner benutzt, verwende unbedingt Trocknerbälle statt Trocknertücher!

Verwende Stoffservietten
Ich mache das schon seit ein paar Jahren zu Hause, und es ist eine der einfachsten Möglichkeiten, seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern. Anstatt Einweg-Papiertücher oder -Servietten zu verwenden, nimm lieber Stoffservietten, die du waschen und wiederverwenden kannst. Du sparst Geld für neue Papierprodukte und tust gleichzeitig etwas für die Umwelt, weil sie nicht auf der Mülldeponie landen. Du kannst sie selbst machen oder kaufen – so oder so, es ist die kleine Investition wert!

Zieh den Stecker – im wahrsten Sinne des Wortes! Geräte vom Stromnetz zu trennen, wenn du sie nicht benutzt, ist eine ganz einfache Möglichkeit, Energie, Geld und die Umwelt zu schonen. Das ist besonders wichtig für Fernseher, Computer und Handy-Ladegeräte. Müssen Ihre Geräte wirklich rund um die Uhr angeschlossen sein? Wohl kaum!

Amerikaner verlieren durchschnittlich 200 Dollar pro Jahr durch unnötigen Stromverbrauch – manche nennen ihn auch „Vampirstrom“. Da die meisten aber nicht ständig alle Geräte ausstecken wollen, empfehle ich eine Energiespar-Steckdosenleiste! Mit einer solchen Leiste und wenn Sie sie nachts ausschalten, können Sie Ihren Stromverbrauch um 20 bis 48 Prozent senken!

Verschönern Sie Ihr Zuhause mit Zimmerpflanzen! Pflanzen reinigen die Luft und verschönern gleichzeitig Ihre Wohnung. Sie ersetzen Kohlendioxid durch frischen Sauerstoff und helfen, krebserregende Chemikalien wie Formaldehyd und Benzol aus der Luft zu filtern. Darüber hinaus reduzieren sie Stress, fördern die Wertschätzung für Pflanzen und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Gesunde Menschen = gesunder Planet – oder? Jede Pflanze hilft – aber Feigen, Sukkulenten, Aloe vera und Bogenhanf sind ein guter Anfang!

Bauen Sie Ihr eigenes Gemüse an.

Wenn du schon dabei bist – nutze deine grüne Seite und fang an, dein eigenes Essen anzubauen. Das kann so einfach sein wie einen alten Salatkopf in Wasser zu stellen, damit er wieder austreibt, oder ein paar Kräuter auf der Fensterbank zu ziehen – oder sogar ein ganzer Garten! Selbst anzubauen ist eine tolle Möglichkeit, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und sich gesünder zu ernähren. Ich habe einen hydroponischen Farmstand von Lettuce Grow, der bei mir zu Hause steht und super einfach zu bedienen ist, und ein etwas improvisiertes Hochbeet draußen – ganz ehrlich! Es gibt keinen falschen Weg anzufangen – du lernst mit der Zeit und entwickelst eine tiefere Wertschätzung für die Lebensmittel, die du isst.

Achte auf deinen Kühlschrank.
Das erinnert mich an den alten Kühlschrankwitz – aber du willst ihn wirklich sauber halten.

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