Die Funktionsweise des Erdmagnetfelds
Der Forscher erklärt, dass sich das Magnetfeld ohne Induktions- und Dynamoprozesse innerhalb von etwa 100.000 Jahren rapide auflösen würde. Dieser Schutzschild bewahrt uns jedoch vor kosmischer Strahlung. Ohne ihn wäre Leben, wie wir es kennen, auf der Erdoberfläche nicht möglich. Er präzisiert, dass die Erde in den letzten 150 Jahren etwa 10 % ihrer magnetischen Feldstärke verloren hat – eine Zahl, die angesichts natürlicher Zyklen Fragen aufwirft.
Magnetische Umpolungen wurden in einigen Fällen auch mit kleinen Eiszeiten in Verbindung gebracht. Im Durchschnitt bleibt die Feldstärke dank dieser regelmäßigen Umpolungen über lange Zeiträume stabil. Der Wissenschaftler betont: Ohne diesen aktiven Mechanismus gäbe es uns schlichtweg nicht, um darüber zu sprechen.
Die Erwähnung der Sintflut im Zusammenhang mit der letzten großen Umpolung in der ursprünglichen Nachricht bestärkt die Annahme, dass diese Ereignisse tief im kollektiven Gedächtnis der Menschheit verankert sind.