Er betrachtete die Beweise.
„Wir können gehen.“
Clara schloss ihr Notizbuch.
„Nein.“
„Clara …“
„Ich hatte gehofft, dass mir niemand zuhört.“
Sie nahm den Kompass ihres Vaters.
„Dann sorgen wir dafür, dass sie zuhören.“
TEIL 3
Um 14:30 Uhr betrat Clara Mendoza den Bundesgerichtssaal in derselben Reinigungskraftuniform wie am Vorabend.
Alejandro hatte ihr angeboten, sich umzuziehen.
Sie lehnte ab.
„Ich will, dass sie genau sehen, wen sie ignoriert haben.“
Der Gerichtssaal war voll. Beamte, Ingenieure, Anwälte, Journalisten, Gewerkschaftsvertreter, Investoren und Mitglieder des Vorstands der Grupo Salvatierra. Patricia Velasco saß in der ersten Reihe. Weiter hinten, tadellos gekleidet in einem dunkelblauen Anzug, saß Octavio Rivas.
Als er Clara sah, lächelte er kurz.
Dieses Lächeln verletzte sie mehr als jede Beleidigung.
Der Ausschussvorsitzende, Dr. Robles, eröffnete die Sitzung.
„Die Salvatierra-Gruppe bat in letzter Minute um eine Änderung ihrer technischen Präsentation. Was hat sich geändert?“
Alejandro stand auf.